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Sep 07

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Der Wintersturm Nemo hat am Wochenende den Nordosten der Vereinigten Staaten unter einer dicken Schneedecke begraben. Mindestens fünf Personen kamen ums Leben, mehr als 600.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom, mehrere tausend Flüge in Städten wie New York und Boston wurden gestrichen. Besonders hart wurden Bundesstaaten wie Connecticut und Massachusetts getroffen, einige Regionen meldeten sogar Rekordschneefälle von bis zu einem Meter.Die Millionenmetropole New York kam vergleichsweise glimpflich davon, im Central Park wurden knapp 30 Zentimeter Schnee gemessen. „Wir haben viel Glück gehabt“, sagte Bürgermeister Michael Bloomberg. Viel schlimmer traf es die Insel Long Island vor New York. Dort kam der Schnee am Freitagabend mit solcher Gewalt, dass Hunderte von Autos auf den Straßen stecken blieben. Viele Menschen verbrachten die Nacht in ihren Autos, die Hauptverkehrsader Long Island Expressway war noch am Samstag voll von gestrandeten Fahrzeugen.

Die Gouverneure von Massachusetts und Connecticut hatten am Freitag ein 24 Stunden langes Fahrverbot auf allen Straßen der beiden Bundesstaaten verhängt. In Massachusetts sorgte der Blizzard für die größten Ausfälle im Stromnetz: 400000 Haushalte hatten zwischenzeitlich keinen Strom. In dem Bundesstaat kam es auch zu einem besonders tragischen Todesfall: In Boston starb ein elf Jahre alter Junge in einem Auto an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Er hatte mit seinem Vater Schnee geschaufelt und sich zum Aufwärmen ins Auto gesetzt, offenbar war der Auspuff mit Schnee verstopft.

Die New Yorker Region, die den katastrophalen Wirbelsturm Sandy vom Oktober noch frisch in Erinnerung hat, hatte sich schon vor Nemos Ankunft auf das Schlimmste eingestellt. New Yorker Supermärkte erlebten am Freitag einen Andrang von Menschen, die sich mit Vorräten eindeckten, vor Tankstellen gab es lange Schlangen. „Natürlich war ich besorgt“, sagt Aischa Mitchell, die mit ihrer Familie Harlem wohnt. „Wir haben noch extra Milch und Brot gekauft, damit wir genügend zu Essen haben. Und der Supermarkt war auch voller als sonst.“ Manche Grundnahrungsmittel wie Bohnen seien schnell ausverkauft gewesen.

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