«

»

Aug 31

Uggs about you

Beim Südtiroler Speck handelt es sich um Schinken, der über Buchenholz geräuchert und anschließend luftgetrocknet wird. Es gibt nur 30 Hersteller in Südtirol.Für den Schinken werden magere, vollfleischige Schlegel verwendet. Anschließend wird der Schlegel mit Rosmarin, Wacholderbeeren und Lorbeer eingerieben und für zwei bis drei Wochen in einem Salzbad gelagert. Nach dem Räuchern über einem harzarmen Holz (meist Buchenholz) wird der Schinkenspeck mindestens 22 Wochen luftgetrocknet. Während der Reifung verliert dieser etwa ein Drittel seines ursprünglichen Gewichts.

Im Geschmack zeichnet sich der Südtiroler Speck milder als der deftige Räucherschinken aus dem Norden, dafür würziger als mediterraner Schinken aus. Der Schinkenspeck darf bei keiner Marende – der Südtiroler Brettljause – fehlen. Wer den Schinken korrekt anschneiden möchte, schneidet gegen die Faser. Warum ganze Scheiben anders schmecken als klein geschnittener Speck? Bei einer größeren Oberfläche entfalten sich die Aromen besser auf der Zunge. Bei einer kleineren Oberfläche braucht es länger, bis sich die Aromen am Gaumen verteilen.Mit Alexander Gehbauer und Karl Markt kamen am letzten Tag der Olympischen Spiele in London auch die letzten rot-weiß-roten Athleten ins Ziel. Die Mountainbiker vermochten auf dem anspruchsvollen Kurs in Hadleigh Farm (1032 Höhenmeter) zwar auch nicht Österreichs Medaillenbilanz zu verbessern, können aber dennoch zufrieden sein.

Der Kärntner Alexander Gehbauer landete auf Platz neun und brachte dem österreichischen Olympia-Team in London zum Abschluss zumindest die 17. Top-Ten-Platzierung ein. Der 22-Jährige hielt lange Kontakt zu den Medaillenrängen und musste erst in den letzten Runden dem hohen Tempo Tribut zollten. Nach 34,08 Kilometern kam der U-23-Fahrer mit 2:09 Minuten Rückstand ins Ziel.Die Goldmedaille sicherte sich der Tscheche Jaroslav Kulhavy, der nach 1:29:07 Stunden Berg-und-Tal-Radelei in seinen blauen Gummistiefeln bei der Siegerehrung gut Jubeln hatte.Der Weltmeister von 2011 verwies den Schweizer Nino Schurter auf Rang zwei. Dritter wurde Marco Aurelio Fontana aus italien. Riesenpech hatte der französische Top-Favorit Julien Absalon: Nach einem Sturz in der ersten von sieben Runden musste der Olympiasieger von 2004 und 2008 das Rennen auf der zweiten Schleife aufgeben. Noch schlimmer erwischte es Lokalmatador Liam Killeen (Gb), der nach einem bösen Sturz mit Verdacht auf Knöchelbruch ausschied.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>