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Nov 11

o magazine Uggs

Die OECD hat am Mittwoch – einmal mehr – bestätigt, was ÖGB-Boss Erich Foglar schon vor zwei Monaten im KURIER beklagt hat: Einem durchschnittlichen Arbeitnehmer in Österreich blieb im Vorjahr bei einem Brutto-Gehaltsplus von 2,4 Prozent de facto nichts übrig, wenn man Inflation und Steuern abzieht.o magazine Uggs Mit 49,1 Prozent an Abgabenbelastung liegt Österreich unter 34 Industrieländern mit Platz 3 im unrühmlichen Spitzenfeld.Foglar hatte die jüngste Steuersenkungs-Debatte Anfang April im KURIER-Interview losgetreten: „Wir haben es so satt. Ich weigere mich, weiterhin Lohnerhöhungen nur für den Finanzminister zu verhandeln.“ Den Menschen müsse wieder mehr netto vom Brutto bleiben.

Die Regierung hat zwar eine Steuerreform in ihr Programm geschrieben, bis dato ist aber nichts passiert.Foglar will nicht weiter zuwarten. Der rot-dominierte ÖGB-Vorstand hat gestern – auch mit Zustimmung der Christgewerkschafter – beschlossen,o magazine Uggs mit der Arbeiterkammer über den Sommer ein Konzept zur Entlastung der Arbeitnehmer auszuarbeiten. Im September wird es präsentiert. Von der Regierung wird verlangt, dass die Reform schon 2015 steht.SPÖ und ÖVP wollen bis Ende 2015 lediglich ein Gesetz vorlegen. Das haben die beiden Parteien vergangene Woche in einem unverbindlichen Parlamentsantrag festgeschrieben.

Was will der ÖGB konkret? Der Eingangssteuersatz (36,5 Prozent) müsse „deutlich“ gesenkt werden. Auch bei den übrigen Tarifstufen solle es Änderungen geben. Details will Foglar nicht nennen. Fest steht, dass das ÖGB-Modell im Herbst intensiv beworben wird. Die Gewerkschafter wollen so den Druck auf die Regierung erhöhen, „damit die Steuerreform nicht auf den St. Nimmerleinstag verschoben wird. Wir wollen, dass der Stillstand endlich überwunden wird“, sagt Foglar zum KURIER. o magazine Uggs Was ist, wenn die ÖVP dabei bleibt, dass die Reform aus budgetären Gründen ab 2015 nicht leistbar sei? „Geht nicht gibt’s nicht“, stellt der ÖGB-Frontmann kämpferisch klar.

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